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Funktion und Ziel eines
Handelssystems:
Grundsätzlich:
Kein Handelssystem dieser Welt vermag Kursverläufe in der Zukunft
voraussagen! Gäbe es ein solches, würde der Handel an allen Börsen
nach kurzer Zeit erlöschen, da niemand mehr bereit wäre, gegen ein
ideales Tradingsystem ein Geschäft einzugehen.
Die Wahrheit:
90% aller Trader verlieren an den Futuresmärkten Geld, da sie entweder
ziellos " ein gutes Handelssystem " nach dem anderen suchen bzw. selbst zu erstellen versuchen, oder beim diskretionären Trading einfach
nicht die erforderliche mentale Stärke aufweisen, die für das Futures-Trading jedoch unentbehrlich ist.
Die Realität:
An den Futuresmärkten lässt sich durchaus Geld verdienen, sofern man
ein gute, stabile (und möglichst einfache) Handelsstrategie entwickelt und sich bedingungslos
an die Handelssignale hält! Sonst
gäbe es keine 90% Verlierer, aber auch
nicht 10% Gewinner!
Ein gutes mechanisches Handelssystem wird nie versuchen, den Kurs
vorherzusagen! Ein gutes Handelssystem lässt sich
schnell vom Markt "belehren", wo dieser in absehbarer Zeit hin
tendiert!
Handelsstrategie der Handelssysteme von Koch-Systemtrading:
Die von Dipl.-Ing. Ingo Koch in der Zeit von 2001 bis 2004
entwickelte Handelsstrategie verwendet ausschließlich
zwei Subsysteme, wobei jeweils ein längerfristiger
Zeitraum sowie ein kurzfristiger Zeitraum analysiert werden.
Auf den zwei unterschiedlichen
Zeitebenen (Subsystem 1 sowie Subsystem 2) wird täglich jeweils ein Handelssignal generiert!
Seit dem 01.01.2005 wird beim Dax-K2, seit dem 29.03.2005 auch beim Bund-K2 nur dann gehandelt, wenn beide Subsysteme
das gleiche Handelssignal errechnen, also z.B. beide
short oder beide long. Oberste Priorität hat bei allen Systemen der Schutz des eingesetzten Kapitals
Ihres managed Account! Zu beachten ist jedoch, dass auch das beste Handelssystem in regelmäßigen Abständen
Drawdownphasen durchläuft, bevor es ein neues Allzeithoch erreicht! Nichtoptimierte Handelssysteme, welche im Back-
und Forwardtesting stabile, konstante Gewinne vorweisen können werden im realen Handel wesentlich erfolgreicher sein als
optimierte, welche im Backtest hervorragend "gezüchtet" wurden.
Bei jedem
Handelssystem ist es Ihre Pflicht, skeptisch zu sein!
Deshalb:
Bedingt durch unsere langjährige Erfahrung mit
Tradingsystemen, Optionsscheinen,
Futures sowie managed-Accounts verstehen wir jegliche
Vorsicht im Umgang mit Handelssystemen und sehen es als unsere
Pflicht an, Sie bei der Auswahl eines geeigneten Handelssystems zu
unterstützen. Wir haben daher für Sie einige kritische Fragen
zusammengestellt, die auch unsere eigenen Systeme betreffen:
Kann es eine Garantie
oder eine Vorhersage für
den Erfolg eines Handelssystems geben?
Nein, Niemals! Jedes Handelssystem und jede Handelsstrategie wird
anhand von Kursdaten aus der Vergangenheit erstellt. Obwohl
festgestellt werden kann, dass sich bestimmte Kursmuster sowie Hochs
und Tiefs zyklisch wiederholen, sind solche Wiederholungen niemals
eine exakte Kopie der Vergangenheit und stellen das auf die
Vergangenheit erstellte System meist vor unlösbare Probleme! Auch
ein gute Handelsstrategie, welche jahrelang erfolgreich war, kann
von heute auf morgen erfolglos werden und zu dauerhaften,
unwiederbringlichen Verlusten führen.
Worauf sollte man bei der
Auswahl eines Handelssystems achten?
- sind die Tradingsignale tatsächlich real gehandelt worden, oder Backtesting-Ergebnisse?
- können die Vergangenheitswerte von einem Vermögensverwalter oder
Broker bestätigt werden?
- ist die Liquidität des gehandelten Basiswertes auch in Zukunft
vorhanden?
- Liquide Märkte sind z.B. der Dax, S&P oder Bund Future
- ist das System sehr volatil, oder bleibt es auch bei extremen
Kurswechsel stabil? (hohe Sharpe-Ratio)
- wie hoch war der höchste bisherige Drawdown und wie lange dauerte
dieser?
- hätten Sie diesen Drawdown mit Ihren finanziellen Mitteln
"überlebt"?
- lassen Sie sich nie von der reinen Performance "blenden", also den
Höchstständen
- achten Sie vielmehr auf die Sterling Ratio welche das Verhältnis
der Rendite zum höchsten Drawdown
(abzüglich 10 Prozent) anzeigt
- zeigen Sie gesunde Skepsis, wenn man Sie zum baldigen Abschluss der Tradingsignale überreden möchte
- ist das System auch als " managed-Account " handelbar, also kann
für Sie gehandelt werden?
(es ist ein großer Nachteil, wenn Sie ein Tradingsignal verpassen oder zu spät
ordern)
Ist ein hochkompliziertes
Handelssystem zwangsläufig besser als ein einfaches?
Nein! Die Grundstrategie des Systems muss so allgemein wie möglich
gehalten sein, um auf jede mögliche Entwicklung der Börse angemessen
reagieren zu können! Ein hochkompliziertes System entsteht meist
dadurch, dass die Grundstrategie des Entwicklers nicht erfolgreich
ist! Daraufhin werden Indikatoren hinzugefügt, andere wieder
entfernt und sämtliche Indikatoren des Systems solange "justiert",
bis irgendwann das komplizierte System entsteht, welches im Backtest
z.B. 1600% in 30 Monaten erwirtschaftet! Doch wenn Sie dieses System
ab Montagmorgen mit realem Geld zu handeln beginnen, wird es
versagen, da selbst der komplexeste Algorithmus nicht Imstande sein
kann, die unendliche Anzahl von möglichen Kursverläufen vorauszurechnen. Wenn
Sie bei solchen Angeboten tatsächlich glauben, Sie könnten schnell
Reich werden, wird sich Ihre Euphorie schnell in Ernüchterung wandeln! Bedenken Sie: Es
wäre heutzutage für jede Grossbank ein Leichtes, Hunderte von
Programmierern mit millionenschwerer Hardware auszustatten mit dem
Ziel, jenes komplexe System zu finden! Doch dieses System gibt es
nicht und wird es auch nie geben!
Was sollte man von groß
angelegten Werbekampagnen für einen Börsenbrief halten?
Gar nichts!!! Über einen hervorragenden Trader oder dessen Tradingsystem
wird Sie die nach Schlagzeilen dürstende Fachpresse
informieren und nicht die Werbung! Wenn der Systemanbieter sein
System großartig bewerben muss, zeigt das lediglich, dass es für ihn
bisher nicht sonderlich einträglich war und er vielleicht negative
Bewertungen in einem Forum kompensieren muss! Auch wenn das
beworbene Handelssystem tatsächlich bisher gut war, wird es durch zu viele
Kunden eher schlechter als besser! WARUM? Wenn eintausend Kunden
dieses Systems aufgrund eines Börsensignals z.B. long gehen, werden
nur die ersten Kunden den günstigen Marktpreis bekommen. Der
tausendste Kunde, der vielleicht nur fünf Minuten später ordert,
muss schon einen nicht unwesentlich höheren Preis bezahlen, weil der
Preis des Basiswertes allein aufgrund der hohen Anzahl von Orders zu
steigen beginnt! Aus diesem Grund werden unsere Systeme nicht über
den Internet-Auftritt hinaus beworben. Achten Sie deshalb auch auf
die Möglichkeit, das System automatisiert handeln zu lassen, damit
Sie zu den Ersten gehören! Unsere Handelssysteme werden beim
renommiertesten aller deutschen Broker automatisiert gehandelt,
weswegen Sie immer den besten Preis bekommen werden!
Warum bieten wir
Handelssysteme an?
Diese Frage ist immer gerechtfertigt und wir werden Sie Ihnen mit
einem klaren Grund beantworten: Mit unserer Trading-Strategie haben
wir in den vergangenen Jahren nachweislich einen hohen Gewinn
erzielt, wie die Ergebnisse des realen Handels zeigen. Es ist für
uns selbstverständlich die fairste Art des Preises, wenn der Kunde
nur dann für die Handelssignale bezahlen muss, wenn er damit Gewinne
erwirtschaftet. Deshalb haben wir das System der Gewinnbeteiligung
eingeführt und berechnen Ihnen auch nur dann Gebühren, wenn Sie nach
Ihrem Einstieg mit uns Gewinne erzielen. Mit dem bisherigen Bestand
an Kunden wird somit für uns ein zusätzlicher Gewinn erzielt, den
wir wieder in unsere Handelssysteme investieren. Aufgrund der
Tatsache, das alle Kunden ausnahmslos im Gewinn sind
(abgesehen von zwischenzeitlichen Drawdownphasen), bieten wir
also auch weiterhin mit gutem Grund unsere Tradingsignale gegen 10%
Gewinnbeteiligung an.
Gibt es den richtigen
Zeitpunkt zum Einstieg in ein Handelssystem?
Nein, aber es gibt wohl einen falschen! Nämlich den, wenn das System
gerade eine gute bis sehr gute Phase durchlaufen hat und das neue
Allzeithoch eine hohe Standardabweichung von der bisherigen
Gesamtperformance aufweist. In diesem Falle können Sie mit hoher
Wahrscheinlichkeit mit einem Drawdown rechnen! Für erfolgreiches
Trading brauchen Sie Geduld. Seien Sie also geduldig und nicht
gierig und warten Sie lieber ab, bis das System wieder in seinem
"Performance-Kanal" zurückgekehrt ist!
Welche Derivate sollte man
bevorzugen? Futures, CFD´s, Optionsscheine oder Hebelzertifikate?
Futures, da Sie hier den "ehrlichsten" Preis bekommen und einen
festen Hebel handeln! Alle anderen Produkte sind Abkömmlinge des
Futures, für die Sie meist eine viel zu hohe Slippage bezahlen
müssen. Lassen Sie sich keinesfalls von schillernden Prospekten mit
"rollbaren" oder gar "digitalen" Derivaten beeindrucken. Keines
dieser Derivate kann den fairen Preis eines Futures ersetzen!!! Für
einen Future müssen Sie eine höhere Margin hinterlegen, bezahlen
dafür aber deutlich weniger pro Roundturn. Sie können mit unseren
Handelssystemen alle Derivate handeln, aber sofern es Ihre finanzielle
Situation erlaubt, handeln Sie stets mit Futures.
Ingo Koch
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